Eternal Eyes

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Toremneon
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Eternal Eyes

Beitragvon Toremneon » So 22. Mär 2015, 23:32

Titel: Eternal Eyes
System: PlayStation
Genre: Japan RPG
Erscheinungsdatum: 200o Oktober
USK: 0


- Story -

Der böse Exgeneral Vorless, hat beschlossen die böse Göttin Luna wieder zuerwecken. Diese wurde vor hunderten von Jahren in einem großen Krieg versiegelt. Dieser Sieg in der Vergangenheit, war jedoch nur durch die Mithilfe sogenannter Eternal Eyes möglich, ein Stamm der die Kraft hat, Puppets Leben einzuhauchen, sie in Monster zu verwandeln und für sich kämpfen zu lassen. Die Eternal Eyes sind aber leider nach dem Krieg verschwunden, naja bis auf Luca(das seit Ihr) und seine Schwester. Und die entscheidende Rolle im Krieg übernahmen natürlich auch eure Eltern damals. Um die Zeit hat sich niemand so wirklich einen Kopf gemacht, der Krieg ist 1000 Jahre her und du bist irgendwie 16 oder sowas... Naja viel mehr gibt es zur Geschichte fast schon nicht mehr zu sagen.

- Grafik -

Die Grafik ist klassisch für die PS1. Erinnert sehr stark an Vandal Hearts 1. Nicht berauschend, die Chara Sprites sehen ganz gut aus, der Rest ist eher kantig. Es gibt ohnein nur zwei Orte, der Rest sind Kampfmaps. Erwähnenswert ist auch, dass es Highlevelzauber gibt, die eine eigene Videosequenz haben, ähnlich der letzten Stufen bei Runen in Suikoden, was ich sehr gut fand.

- Sound -

Musik ist echt gut gewesen. Was hier an Grafik fehlte, wurde halt auch in den Soundtrack gepackt. Alles sehr stimmig und schön anzuhören. Aber oft natürlich auch das einfach RPG Backroundgeduddel.

- Gameplay -

Viel Zeit der Kämpfe, verbringt man mit ihrer Vorbereitung. Man kann im Laden neue Waffen und Rüstungen kaufen, sowohl für Luca als auch für die Puppets. Luca kann eine Waffe und eine Rüstung tragen, man kann sich aber entscheiden, ob man einen Bogen, eine Lanze oder ein Schwert führt. Je nachdem, hat man mehr Schaden oder mehr Reichweite. Die Puppets können auch zwei Items nehmen aber man entscheiden, ob es zwei Offensive oder zwei Defensive oder 1/1 werden soll.
Die Puppets heißen nicht nur so, sondern sind in ihrer Normalform wirklich kleine Holzpuppen. Diese kann man dann mit unterschiedlichen Juwelen bewerfen, ja bewerfen! Je nachdem welche man dort verwendet, entstehen dann unterschiedliche Monster, damit diese sicher weiter entwickeln, muss man einerseits ihr Level erhöhen und andereseits wieder Juwelen werfen. Für spätere Entwicklungen muss man sogar bestimmte Kombinationen von Juwelen in bestimmten Reihenfolgen verwenden. Neben den normalen Monstern können somit auch besonders starke Puppets entstehen. Durch die Juwelen können aber auch neue Zauber erlernt oder Statuspunkte verbessert werden.

- Kampfsystem -

Die Kämpfe selbst sind rundenbasierende taktische Gefecht. Sprich ich ziehe mit allen meinen Figuren und im Anschluss sind alle Gegner an der Reihe, dass kann bekanntlich lässtig werden, wenn alle Gegener auf einen der Deinen los gehen. Werden die Puppets im Kampf besiegt, verwandelt sie sich wieder in ihre Holzpuppenform und bleiben auf der Stelle liegen, man kann sie direkt im Kampf wieder mit Juwelen bewerfen, dann haben sie aber nur wieder die erste entwicklungsstufe, keine Zauber mehr und keine Ausrüstung, sind also relativ nutzlos. Die Puppe selbst behält jedoch ihr Level. Das Gute ist aber, dass die Gegner meistens direkt auf Luca gehen und diese ne Menge HP hat und auch eine hohe Verteidigung, er ist also der Tank und die Puppets machen den Schaden. Bei jeweils 100 xp gibt es ein Level up. Dadurch levelt man sehr schnell, sogar für einen einfachen Angriff kann man, wenn der Gegner viel stärker ist, eine Menge XP bekommen. Und selbst wenn der Gegner eigentlich schwächer als man selbst ist, geht es mit dem Aufleveln immer noch recht flott von der Hand. Was ich auch sehr gut fand: Es geht bis Level 99 und das erreicht man im Spiel auch ohne großen Aufwand am Ende.

- Sonstiges -

Man hat einige Freunde die aber nur als Stichwort geben fungieren, große Bindungen baut man zu Charas nicht auf, da sie nicht viel tun Alles in Allem. Es gibt ein Game+ bei dem man Waffen und Level mit ins neue Spiel nimmt, was aber nicht viel bringt weil das Spiel so schon nicht sonderlich schwer war.

- Fazit -

Am Ende wird noch etwas zu Vorless und seinen Motiven gesagt und ein bisschen, auf die Moral gepredigt aber so wirklich hat mich weder Story noch Gameplay umgehauen. Man spielt das ganze auch in cirka 10 Std durch. Kein Hammer Game oder Geheimtipp aber ein bisschen Nostalgie an die alten PS1 Klassiker kam dann doch auf. Und mit den Puppets und ihren unterschiedlichen Entwicklungen rumzuspielen hat auch Spaß gemacht.

Graphik: 4/10
Sound: 6/10
Story: 4/10
Gameplay: 6/10

Gesamt: 20 / 4 = 5
In Suikoden we trust.

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