Toremneons Fanfiction

Hier könnt ihr eure Arbeiten zum Thema Suikoden reinstellen: Fanfiction, Bilder und und und.
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Toremneons Fanfiction

Beitragvon Toremneon » Do 10. Feb 2011, 23:42

Irgendwie juckt es mich schon wieder in den Fingern ein bisschen rumzuspinnen. Also wollte ich eine neue Fanfiction anfangen(ich weiss:"Schreib doch mal eine fertig bevor du was neues machst") die quasi ein geschriebener Teil 6 wird wenn wir schon nicht durch konami dazu kommen dürfen wir Suikoden nicht einfach so in der Versenkung und das Forum im Nichts verschwinden lassen und dazu sind Fanprojekte wichtig.

Meine Story soll auf dem Western Kontinent spielen, dieser Teil der Landkarte ist ja noch weitest gehened leer und unerforscht. Ich werde versuchen viele kleine Post zu machen damit das beim lesen nicht zu zäh für euch wird.
So dann hoffe ich mal das ihr lest und hier und da vielleicht kommentiert und mir (gern auch negatives zur Verbesserung) Feedback gebt. Wenn möglich nicht in diesen Thread posten will den Fluss des Textes nicht unterbrechen durch Kommentare
Zuletzt geändert von Toremneon am Fr 11. Feb 2011, 00:40, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: fanfiction

Beitragvon Toremneon » Fr 11. Feb 2011, 00:00

Epilog

Zur See (anklicken zur musikalischen Untermalung[in neuem Fenster])

Es hatten sich über die letzten Wochen immer mehr Schiffe im Hafen eingefunden, was als eine kleine Ansammlung von Schiffen begann war nun eine ausgewachsene Amada. Oft Frage ich mich wo dies nur hinführen sollte.
Also ich vor 4 Monaten meine Befehle erhielt mich der Wissenschaftsexpedition zur Erkundung des westlichen Kontinents anzuschließen war alles nur einen Routine Operation zum Schutz der Wissenschaftler und Runenspezialisten. Doch was sich nun hier versammelt hatte war eine Flotte die würdig wäre bei unserem Aufbruch einfach nach Süden zu schwänken und eine Stadt wie Gregminster direkt anzugreifen. Ich sah runter auf den Markt und das wilde Treiben an den Ständen. Soldaten, Händler und Einwohner liefen durcheinander und gingen ihren Geschäften nach. Ich konnte meinen Blick lange nicht fokusieren und es war als würde alles zu einer einzigen großen Bewegung verschwimmen.
Doch dann sah ich sie. Viel mehr ihren Schatten. Eine Silhouette die, obwohl unscheinbar, magisch anzog. Ich verließ mein Quartier und lief wie ferngesteuert durch die Menschenmenge. Ich bog in die Nische in der ich sie von oben erblickt hatte und rannte mit voller Kraft gegen eine Wand. Ich polterte zurück und stellte fest, dass die Wand Füsse hatte.
Ich blickte auf und sah einen sehr kräftigen großen Mann der seinen Oberkörper mit nichts als eisernen Ketten kleidet und musste schlucken. Dies war die Art Mensch mit der man nur ungern zusammen stößt als ich jedoch zu einer Entschuldigung ansetzten wollte, hörte ich eine sanfte Stimme.
sanfte Stimme: "Bolgan... du solltest vorsichtiger sein."
zornige Stimme: "Schwester!!! Dieser Kerl rennt uns um und du entschuldigst dich noch bei ihm!!!"
sanfte Stimme: "Ach es braucht schon mehr als einen entzückenden Gentlemen um Bolgan umzurennen."
Erst jetzt bemerkte ich, dass der Riese nicht allein war. Zu seiner Recht und Linken standen zwei Frauen die im Begriff waren in ein Wortgefecht unangenehmer Art einzutreten. (Jedenfalls machte es diesen Eindruck)
Der Riese: "Ui. Du in Ordnung?"
Der Riese streckte seine Hand aus und half mir auf. Seine Hand war rau, sein Griff jedoch sanft als würde er einem kleinen Kind die Hand reichen. Also ich wieder aufrecht Stand und ich meine Verblüffung über den Riesen überwunden hatte starrten mich zwei funkelnde Augen an. Diesen hätten jedoch nicht unterschiedlicher sein können, während ein Paar voller zornigem Trotz war hatte das Andere einen leuchtenden Hauch von Neugier an sich.
Der Riese: "Das sind Rina und Eilie. Ich Bolgan."
Unbekannter: "Mein Name ist Lelkan Droganis, es tut mir leid hat sich jemand verletzt?"
Eilie: "Ihr sollte euch mehr vo..."
Rina: "UNS ist nichts passiert. Doch was macht ein Offizier wie ihr überhaupt in dieser Nische."
Lelkan: "Ich sah etwas und wollte ihr... dem was ich sah nachgehen."
Rina: "Oh ihr seit auf der Suche nach eurer Liebsten."
Lelkan: "Nein, so ist es ganz und garnicht. Ich weiss nichtmal was ich gesehen habe. Aber ihr vielleicht. Habt ihr eine Frau gesehen?"
Bolgan: "ICH ... ICH ... ich sah drei. Da war Eilie und Rina und... "
Eilie: "Das du uns gesehen hast wird er sich wohl denken können!!!"
Lelkan: "Wen saht ihr noch?"
Bolgan: "Sie..."
Bolgan drehte sich um, um mit dem Finger zu zeigen doch dort stand niemand.
Eilie: "Sehr gut Bolgan..."
Rina: "Eilie! Dort war eine Frau doch sie muss gegangen sein während wir zusammen stießen."
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Re: fanfiction

Beitragvon Toremneon » Di 15. Feb 2011, 18:46

Nachdem ich mich eine Weile mit den Schaustellern unterhalten hatte, ging ich wieder auf mein Quatier. Dort waren neue Befehle eingetroffen. Die Flotte sollte in einer Woche auslaufen bis dahin waren noch viele Dinge zuerledigen.

Der Händler

Ich sollte dafür sorgen, dass ein Händler sich der Flotte anschloss, dieser sollte für Vorräte und die Verbindung von Nachschub nach Harmonia sorgen. Weiterhin sollte er gewandt sein und mit den Eingeborenen, sollte man auf welche Treffen, Rohstoffe und gegebenfalls Runen handeln.
Der Marktplatz war groß und es sammelten sich viele Händler welchen sollte ich ansprechen. Ich ging durch die Stände und alle Händler die ich Ansprach lehnten sofort ab: "Wir sind doch nicht verrückt!" oder "So ein unseres Geschäft werde ich nicht eingehen." hörte ich immer wieder an diesem Tag. Die Stände lichteten sich und es wurde zu größten Teilen nur noch Gemüse und Obst angeboten. Da sah ich sehr versteckt einen kleinen Stand der mit wuchtigen Waffen versehen war. Als ich mich näherte sah ich, dass sich auch Rüstungen und allerlei anderes auf dem Tisch sammelte, nur vom Händler war keine Spur.
Tiefe Stimme: "Starrt ihr nur Löcher in die Luft oder kauft ihr auch was!?!?"
Lelkan erst jetzt, dass ein Zwerg hinter (unter) dem Tisch stand.
Lelkan: "Vergebt mir ich sah euch nicht zwischen... all euren ... Waren."
Zwerg: "Und vergebt mir ich sah nicht wie gut eure Geldbörse gefühlt ist.[Der Zwerg gibt ein knurriges Lachen von sich] Also was ist kommen wir ins Geschäft? Ich habe eine Vielzahl an unterschiedlichen Dingen und was ich nicht habe, das kann ich mit Sicherheit in einigen Tagen besorgen. Das wäre dich gelacht für den alten Torgas."
Lelkan: "Torgas also. Ich bin nicht wirklich auf der Suche nach Waren, es war mehr die Vielfalt die mich an euren Stand brachte. Ich suche einen Händler der mit uns auf einen Erkundungsmission geht. Ich brauche jemanden der sich mit unterschiedlichsten Waren auskennt und ein geschickter Händler ist."
Torgas: "Paaahhh ihr seit das!!!!!! Dieser Lelkan Dragonis!? Die ganze Stadt redet über euch und euren Auftrag die Westlichen Kontinente zu erkunden. Erkunden... es sieht eher so aus als wollte Harmonia sie erobern!!!"
Lelkan: "Unser Ziel ist es neu Kulturen und Handelswege zu erschließen, die Soldaten sind nur zum Schutz der Wissenschaftler dort."
Torgas: "Schutz hm? Scheint ja ein sehr gefährliches Pflaster zu sein, es ist also kein Wunder, dass sich niemand euch anschießen will nach dem was ihr hier im Hafen an Truppen versammelt habt."
Lelkan: "Genau deswegen suche ich nach einem wehrhaften Händler und ihr seit doch wehrhaft Herr Zwerg oder etwa nicht?"
Torgas: "HA dieser Trick ist so alt. Kratz am Ego eines Zwergs und er macht was du willst? Nicht mit mir ich bin Händler habt ihr das vergessen? Ich sage euch etwas ich begleite euch unter der Bedingung, dass ihr dafür sorgt, dass ich Staatsbürger Harmonias werde und alle Befunigniss und Rechte eines Händlers dieses Landes erhalte. Ich bin es leid mich unter meinem Tisch zu verstecken und Leuten wie euch aus dem Weg gehen zu müssen."
Lelkan: "Das wird nicht leicht, ein Zwerg als Harmonian. Von sowas hätte ich noch nie gehört."
Torgas: "Ihr werdet schon einen Weg finden."
Lelkan: "Dann haben wir ein Geschäft."
Wir schlugen ein und ich wandte mich ab um zu gehen.
Torgas: "Ach!!! Und noch etwas [er greift einen wuchtigen Hammer vom Tisch] ich bin mehr als wehrhaft für einen Händler."
Lelkan dreht sich mit einem Lächeln um und geht.
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Re: Fanfiction

Beitragvon Toremneon » Do 17. Feb 2011, 15:44

Der Kapitän

Am nächsten Tag sollte ich den Kapitän meines Schiffes und damit den Navigator der gesamten Flotten treffen. Ich betrat das Besprechungszimmer und erblickte einen für die Verhältnisse eher leicht bekleideten Mann. Seine Kleidung verriet, dass er aus der Region der Insel Nationen stammen musste. Ich wusste nicht, dass für diese zentrale Funktion jemand genommen wurde der nicht aus Harmonia stammte und dies verwundert mich im höchsten Masse. Doch weiter irritierte mich die Person an sich. Ich hatte einen rauen Seebären erwartet doch vor mir Stand ein etwas hagerer, ernst blickender Mann, er trug eine Brille und seine regionale Tracht mit einer Ordnung als wäre es ein Anzug zu einer feierlichen Zeremonie. Dieser Mann war der Fleisch gewordene Widerspruch zu allem was ich über die lebhaften Menschen der Insel Nationen gehört hatte. Ich begrüßte die anderen Offiziere und stellte mich nun meinem Kapitän vor.
Lelkan: „Ich bin Lelkan Dragonis eine Freude sie kennen zu lernen.“
Merek: „Mein Name ist Merek Karylan. Ihrem Gesichtsausdruck entnehme ich, dass sie jemand anderes erwartet hatten.“
Offizier: „Lelkan die Sache ist die, wir brauchen jemanden der Erfahrung hat unsichere Gewässer zu bereisen und gegebenenfalls improvisieren kann. Unsere Ansprechpartner der Insel Nationen haben uns auf unsere Anfrage hin Herren Karylan gesendet. Er hat beste Kenntnisse was Schiffsführung, Navigation sowie das umgehen mit Ungewöhnlichem angeht“
Merek: „Ich bin Leiter des letzten Einsatztrupps zur ausfindig Machung und Zerstörung von Runen Kanonen.“
Lelkan: „Hm ich dachte immer, das sei eines der best gehütetsten Geheimnisse der Insel Nation?“
Merek: „Ich bin kein Narr. Ich weiss, dass Harmonia alles was auch nur entfernt mit mächtigen Runenkräften zu tun hat, im Auge behält. Und ich weiss auch, dass alle Runen Kanonen zerstört wurden ich selbst war bei der Demontage der Letzten anwesend. Es gibt also keinen Grund über etwas, das wir alle wissen und das kein Gegenstand für Probleme mehr ist stillschweigen zu bewahren.“
So sehr ich diese direkt und offene Antwort mochte so schnell wurde mir klar, dass dieser Mann nicht nur als Navigator gesandt wurde sondern viel größere politische Konflikte in diesem Raum standen. Die Insel Nation wollte sicher gehen das wir nicht einen ähnlichen Fehler begangen wie sie als sie die Runen für ihre Schiffe nutzbar machten. Sie wussten nur zu gut, dass wir nach allem suchten das mit starken Runen zu tun hatte. Was auch immer wir finden würden, dieser Mann würde sich uns im entscheidenden Moment in den Weg stellen oder zumindest stillschweigend abwarten um seinen Vorgesetzten berichten zu können. Das man nicht wusste welche Absichten er hatte und wie er sich im Ernstfall verhalten würde machten mich unruhig. Doch diese Gedanken mussten nicht nur mir gekommen sein. Ich sah meinen befehlshabenden Offizier nun wohl mit sehr offensichtlicher Verwunderung und Besorgnis an.
Offizier: „Lelkan wir reden später. Merek sie können erst mal wegtreten.“
Merek befolgte diesen Befehl wenn auch mit einem mürrischen Blick und langsamen Bewegungen. Er unterstand nun Harmonia aber er ließ es sich scheinbar nicht nehmen zu zeigen, dass diese Loyalität nur geliehener Natur war. Kurz nachdem er die Tür hinter sich geschlossen hatte wandte ich mich an meinen Vorgesetzten.
Lelkan: „Sir, ich muss...“
Offizier: „Wir brauchen ihn und ich sagte wir reden später. Sie können ebenfalls wegtreten.“
Ich kannten diesen Gesichtsausdruck nur zu gut und wusste das es keinen Sinn hatte weiter zu argumentieren. Ich drehte mich um und wandte mich zur Tür.
Offizier: „Ach Lelkan. Dieses Schreiben von ihnen. War das ein Scherz?“
Lelkan: „Welches Sir? Die zusätzlichen Vorratsanforderungen, der Händler oder Schiffsverteilung der Wissenschaftler die ich ausgearbeitet habe.“
Offizier: „Der Händler? Der Zwerg wohl eher! Abgesehen davon, dass sie ihm zugesagt haben das er Harmonian werden kann und eine volle Handelserlaubnis bekommt, habe ich unzählige Berichte über dieses Individuum die kein angenehmes Licht auf ihn werfen. Er ist gelinde ausgedrückt ein Tagedieb der sich durch die Straßen schlägt und mit allem und allen handelt was sich ihm anbietet.“ Lelkan: „Sie treffen Entscheidungen die ich bedenklich finde und ich treffe welche die sie bedenklich finden. Ich würde sagen - wir reden später.“
Mit diesen Worten wandte ich mich ab und ging durch die Tür und ließ ihn ratlos zurück. Dies war wohl ein klassisches Patt da wir nun beide nicht wussten was unsere nächste Besprechung beinhalten würde. Mit jedem anderen Offizier hätte ich nicht so verfahren können doch unter Pelavin diente ich bereits seit Jahren und wir waren nicht nur gute Partner sondern hatten über die Zeit ein freundschaftliches Verhältnis aufgebaut.
Auf dem Flur traf ich wieder auf Merek. Er schien mit Absicht genügend Abstand eingehalten zu haben so das es ihm unmöglich war unsere Unterhaltung zu belauschen. Über welche Umsicht dieser Mann verfügte beeindruckte und beängstigte mich im gleichen Masse. Ich muss jedoch zu geben, dass ich in diesem Moment auch das erste Mal dachte: „Gut so einen dabei zu haben!“
Merek: „Haben sie einen Moment für mich?“
Lelkan: „Natürlich mein Quartier ist gleich im nächsten Stock.“
Er folgte mir die Treppen hinab und setzte sich, nach betreten des Zimmers, gleich unaufgefordert an den freien Platz gegenüber meines Schreibtisches. Ich nahm ebenfalls Platz und wartet ab was er zu sagen hatte.
Merek: „Mir ist nicht entgangen, dass sie daran zweifeln ob ich auf diese Mission gehöre. Ich möchte ihnen nur versichern das ich meinem Auftrag als Kapitän und Navigator im vollstem Masse nach kommen werde. So als würde ich unter Lino En Kuldes selbst segeln.“
Etwas unerwartet blitze ein Lächeln bei der Erwähnung dieses national Helden auf. Auch ich konnte mir ein kleines Lächeln bei dieser Übertreibung nicht unterdrücken, versuchte aber mich nicht auf einen zu vertraute Ebene mit Merek einzulassen.
Merek: „Ich sehe sie sind ein gebildeter Mann. Und ich bin jemand mit einer sehr guten Menschenkenntnis. Ich erkenne einen feinen Mann unabhängig von Nation oder Dienstgrad. Daher wollte ich ihnen nur versichern, dass ich unter ihnen zu Diensten sein werde. So lange sie nichts tun was meine Einschätzung zur Revision zwingt.“
Lelkan: „Ja, ich habe eine sehr gute Bildung genossen und auch ich vermag einen Charakter einzuschätzen wenn ich auf einen treffe und ich weiss, dass sie mehr als nur ein Navigator sind und die Interessen der Insel Nationen schützen sollen.“
Merek: „Aber natürlich! So wie sie die Interessen Harmonias. Die sehen wie ähnlich wir uns sind.“ Er stand auf und wandte sich zur Tür.
Lelkan: „Ich schätze da sie genau sowenig wie wir wissen was uns auf dem westlichen Kontinent erwartet werde ich auch erst dort erfahren wie es aussieht wenn sie diese Interessen vertreten?“
Merek: „Ganz recht.“
Mit diesen Worten verschwand. Es schien als sein dies der Tag an dem sich schließende Türen lange Diskussionen unmöglich machten.
Ich stand auf und sah wieder aus dem Fenster. Es waren nicht mehr Schiffe geworden aber die schiere Anzahl löste immer noch Unbehagen aus.
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Re: Fanfiction

Beitragvon Toremneon » Fr 18. Feb 2011, 03:34

Der Abend vor dem Aufbruch

Ich hatte nun alle Vorbereitungen abgeschlossen. Meinen Händler hatte ich nach langen Verhandlungen durch bekommen und Merek verhielt sich ebenfalls sehr zurückhaltend. Es schien als wäre auch er etwas nervös weil er nicht wusste was vor ihm lag.
Ich stand wie jeden Abend am Fenster und sah noch einmal über den Hafen. Dies war zu einem unangenehmen Ritual vor dem Schlafen geworden auch wenn ich nicht genau sagen konnte was mich beunruhigte.
Ich träumte nicht oft und wenn dann nie so lebhaft wie in dieser Nacht. Ich sah mich selbst wie ich über den Markt lief, alles war Menschen leer.
Ich schritt voran ohne zu wissen wo ich hin wollte und wo ich her kam. Es war dunkel um mich und ich erkannt nur vereinzelt Stände oder Straßen wieder. Immer weiter trieb es mich. Doch dann erkannte ich sehr genau wo ich mich befand, dies war die Gasse in der ich den Schatten der Frau gesehen hatte. Unwohlsein breitet sich in mir aus und ich wäre lieber umgekehrt. Doch ich konnte nichts machen außer zuzusehen. Als ich weiter in die Gasse eindrang sah ich etwas wie in sich verschwimmenden Schatten. Es war ein Tanzen aus Dunkelheit. Ich war soweit, dass ich mich selbst anschreien wollte umzukehren doch ich war wie erstarrt. Leider bewegte sich mein Traumabbild unbeirrt weiter und ich mit ihm. Die Schatten kamen immer näher und schienen nun um uns zu tanzen. Wie ein Wirbeln aus Nichts der uns umschloss. Unser Schritt verlangsamten sich ohne das ich aus machen konnte warum. Doch dann sah ich, das die Schatten an einer Stelle aufrissen und eine Gestalt hervorbrachten. Instinktiv wusste ich, dass es die gleiche war die ich bereits Tage zuvor aus meinem Fenster gesehen hatte. Die Schatten schienen sich immer mehr zu entfernen und mehr von der Gestalt preis zu geben, die Silhouette einer Frau war nun deutlich zu erkennen. Es zeichneten sich sogar sanfte Gesichtszüge heraus die aber immer wieder durch schwarze Haare oder den Schatten aus denen sie entstammte unterbrochen und verdeckt wurden. Sie breitet ihr Arme aus und wandte sich langsam um. Erst jetzt sah ich das wir im Hafen waren und wir bereits auf einem der Stege standen. Das Wasser unter uns war ruhig und als ich mich umsah bemerkte ich das alle Schiffe verschwunden waren. Mein Blick wanderte langsam zurück zu meiner schattenhaften Wegweiserin und als hätte sie meine Gedanken gelesen streckte sie ihre Hand nach Osten in Richtung der offen See aus. Ihr Mund schien sich zu bewegen als wolle sie etwas sagen doch ich hörte nur verzerrte Laute. Ich wollte erschrocken einen Schritt zurück weichen doch ich schritt ins Leere und fiel vom Steg ins Wasser. In diesem Moment erwachte ich in meinem Bett. Ich wusste nicht wie spät es war doch es dämmerte bereits. Rasch stand ich auf um durch das Fenster wieder in die Gasse zu sehen. Was ich sah war jedoch wie sich die Sonne, scheinbar in gewohnter Ruhe, ihren Weg aus dem Meer bahnte und mich mit ihren ersten Strahlen blendete.
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