Wiederbeleben am Ende des Spiels

Der erste Teil der Suikoden-Reihe erschien hierzulande 1997 für die Playstation und gilt heute als Klassiker des RPG-Genre. Hier könnt ihr darüber reden :)
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Wiederbeleben am Ende des Spiels

Beitrag von Toremneon » So 18. Mär 2018, 20:23

Wenn ihr die Wahl hättet Odessa oder Gremio am Ende des Spiels wiederzubeleben.

Für wen würdet ihr euch entscheiden?

(Ich weiß, Odessa macht Storymässig wenig Sinn, nur mal so ein "What if" hier.)


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Re: Wiederbeleben am Ende des Spiels

Beitrag von Black Silver » Mo 19. Mär 2018, 10:48

Definitiv würde ich odessa nehmen. Gremio nervt und ich würde gern Fliks Reaktion sehen.

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Re: Wiederbeleben am Ende des Spiels

Beitrag von Bob » Mo 19. Mär 2018, 18:19

Odessa wäre interessant, da man die Version mit Gremio ja schon kennt. Aber auch weil sie eine starke Führungsperson ist. Gegebenenfalls würde sie statt Lepand dann in Teil 2 regieren. Aus der Sicht von Tir ergibt Gremio wiederzubeleben jedoch mehr Sinn, da er Odessa kaum kannte. Ich glaube knifflig wäre aus seiner Sicht die Frage, ob Gremio, sein Vater Teo oder sein bester Freund Ted wiederbelebt werden soll. Letzteres gäbe auch die Möglichkeit Ted die Rune zurück zu geben, was das Schicksal von Tir völlig verändern würde. Für Flik wäre die Antwort natürlich eindeutig. Ich persönlich würde aber Gremio bevorzugen, da er zwar nervig, aber ehrlich und hilfsbereit ist. Er hat sich schließlich auch zum Schutz von Tir geopfert. Odessa würde auch nicht mit Tir gemeinsam weiter durch die Welt streifen (wie bei Suikoden 2 zu sehen). Wenn man im Spiel andere Erfahrungen mit den zwei Charakteren gemacht hätte, würde ich das vielleicht anders beurteilen.

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Re: Wiederbeleben am Ende des Spiels

Beitrag von Antimatzist » Mo 19. Mär 2018, 21:14

Puh, keine AHnung. Odessas Tod war elementar wichtig für die Armee und das Zusammenschmeißen der Rebellenfraktionen. Würde sie wiederkommen, würde das sicher mittelfristig für Instabilität sorgen.

Lass doch noch was reinwerfen, Odessa, Gremio oder Mathiu? Oh man. Also aus Tirs Sicht ist Gremio die einzig sinnvolle Wahl.
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Viktor hat geschrieben:Heh, I'll make sure you can never make that grin again. I'll chop you up! Grind you up! Dry you in the sun! Break you to pieces! Bury you in the ground! Piss on you! Then I'll dig you up! Pull you! Stretch you! Drag you around! And then, and then, in any case, I'll never forgive you!!!

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Re: Wiederbeleben am Ende des Spiels

Beitrag von Bob » Di 20. Mär 2018, 11:44

Mathiu wäre auch spannend. Oh man, zu viele Möglichkeiten. Mathiu hat aber sein Wissen schon an Apple und Shu weitergegeben. Man braucht ihn nicht mehr...oder ist das zu strategisch gedacht?

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Re: Wiederbeleben am Ende des Spiels

Beitrag von Antimatzist » Di 20. Mär 2018, 23:03

Und Odessa hätte den Funken der Revolutionw eitergegeben, der schließlich unter Tirs Leitung ein Feuer entfacht. So richtig sagen kann mans nicht. Vielleicht wäre ein Führugsstreit zwischen Tir und Odess aausgebrochen - auch wenn Tir sicher nicht unbedingt die Fürung behalten wollen würde, gäbe es sicher einige, die ihm mehr Vertrauen entgegen bringen als Odessa. Die alte Garde würde aber sicher hinter ihr stehen.
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Re: Wiederbeleben am Ende des Spiels

Beitrag von Suikoden2 » Di 20. Mär 2018, 23:21

Aus Sicht des Helden wäre der Vater auch eine interessante Option.

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Re: Wiederbeleben am Ende des Spiels

Beitrag von Toremneon » Do 22. Mär 2018, 14:02

Das wirft noch mal eine ganze Menge unterschiedliches Licht in das Ganze.

Bei Mathiu bin ich ziemlich sicher, dass er zwar keine Todessehnsucht hatte aber es durchaus ein leichter Abschied war. Er wollte nie wieder in den Krieg und durch seine Fähigkeiten Menschen verletzten. Dennoch wurde er wieder darin verwickelt und sein Tod am Ende bringt diesen Kreislauf für ihn zu einem Ende, wohl zum einzig denkbare, sonsten würden immer wieder Leute kommen und ihn als Strategen anheuern wollen. So gesehen, ist sein Tod eine Erlösung für ihn.

Allgemein auch eine interessante, dass die meisten Strategen in Suikoden nicht als scheinende Helden sondern eher als Träger schwerer Last und Bürde gezeigt werden. Mathiu, Shu(Der zwar etwas arogant scheint aber sich nicht zu unrecht weigert sich in den Konflikt reinziehen zu lassen.) , Suikoden 3 habe ich ja immer noch nicht gespielt, Elenor ist Alkoholikerin(was soll man da noch sagen), Lucretia naja ist halbwegs positiv besetzt, hat aber auch ihre Schatten irgendwie. Vielleicht ein ganz spannendes Thema für sich.
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Re: Wiederbeleben am Ende des Spiels

Beitrag von Antimatzist » Do 22. Mär 2018, 21:18

Caesar in Suikoden III hat nur die Bürde der Unerfahrenheit (und den Schatten des großen Namens) und er hat etwas Angst, dass Leute ihm folgen.

Ja, Mathiu wollte sicher weg, vielleicht auch besser so, seine Schüler nicht auch noch leiden zu sehen.

Teo ist wirklich interessant. Die Symbolik in dem Moment ist natürlich klar, aber Tir hat danach keine Familie mehr (Gremio ausgenommen als indirektes Familienmitglied). Das ist schon traurig. Ich glaube auch dass für keinen Helden mehr Leute gestorben sind als für Tir, das macht es nicht leichter. ^^
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Viktor hat geschrieben:Heh, I'll make sure you can never make that grin again. I'll chop you up! Grind you up! Dry you in the sun! Break you to pieces! Bury you in the ground! Piss on you! Then I'll dig you up! Pull you! Stretch you! Drag you around! And then, and then, in any case, I'll never forgive you!!!

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